Dichte Häuser brauchen einen geplanten Luftwechsel
Früher hat ein Haus über undichte Fenster von selbst gelüftet. Nach einer energetischen Sanierung ist das vorbei, und die Feuchte aus Duschen, Kochen und Atmen bleibt im Haus. Das Ergebnis sind beschlagene Scheiben und im schlechten Fall Schimmel in den Ecken. Eine Lüftungsanlage löst das, ohne dass jemand dreimal am Tag Fenster aufreißen muss.
Im Einzelnen
Was dazugehört
Zentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
Ein Gerät versorgt das ganze Haus über ein Kanalnetz. Die Wärme der Abluft wird auf die Zuluft übertragen, sodass der Luftwechsel nur wenig Heizenergie kostet. Sinnvoll vor allem im Neubau und bei größeren Sanierungen.
Dezentrale Geräte für einzelne Räume
Einzelne Geräte in der Außenwand, paarweise im Wechsel betrieben. Der große Vorteil im Bestand: kein Kanalnetz, also kein Eingriff in abgehängte Decken. Gut geeignet für Bad, Schlafzimmer oder eine einzelne Wohnung.
Lüftungskonzept nach DIN 1946-6
Wird ein Drittel der Fenster getauscht oder ein Drittel des Daches gedämmt, ist ein Lüftungskonzept vorgeschrieben. Wir erstellen es und sagen Ihnen, ob daraus überhaupt eine Anlage folgt oder ob Fensterlüftung rechnerisch ausreicht.
Filterwechsel und Wartung
Eine Lüftungsanlage braucht regelmäßig neue Filter, sonst sinkt die Leistung und die Luft wird schlechter statt besser. Wir übernehmen die Wartung auch für Anlagen, die wir nicht eingebaut haben.
Lüftung
Fragen zu Lüftung
Muss ich dann gar nicht mehr lüften?
Sie müssen nicht mehr, Sie dürfen aber. Eine Anlage sorgt für den notwendigen Grundluftwechsel, auch wenn niemand zu Hause ist oder alle schlafen. Ein Fenster im Sommer öffnet trotzdem jeder.
Ist so eine Anlage laut?
Richtig ausgelegt und montiert nicht. Entscheidend sind die Luftgeschwindigkeit in den Kanälen und die Entkopplung des Geräts. Eine zu klein dimensionierte Anlage, die dauernd auf Stufe drei läuft, ist der häufigste Grund für Beschwerden.
Geht eine Lüftungsanlage auch im Altbau?
Ja, meistens dezentral. Dafür braucht es nur Kernbohrungen in der Außenwand und keinen Kanalverlauf durch das ganze Haus. Ob sich eine zentrale Anlage lohnt, hängt davon ab, ob ohnehin Decken geöffnet werden.
Passt dazu
Was oft zusammen gemacht wird
Diese Vorhaben greifen technisch ineinander. Wer sie zusammen plant, spart einen
zweiten Baustellentermin.